Rotax 657X oder 717 macht Probleme




Moderator: Scotti

Rotax 657X oder 717 macht Probleme

Ungelesener Beitragvon Roadcaptain » 25.05.2021, 08:04

Guten Morgen,

meine Name ist Jochen, inzwischen Rentner und kann immer noch nicht die Finger von allen motorbetrieben Arten von Spielzeugen lassen.

Auf meiner Heimatstrecke zwischen Wesel (Rhein km 814) und Emmerich (Rhein km 852) bin ich eigentlich eher mit einem schwimmenden Bergepanzer unterwegs. Ein Stahlverdränger mit 2 x 125 PS Mercedes Benz LKW Diesel.

Meine hochbetagten Eltern, die inzwischen verstorben sind, hatten in Spanien ein, gefühlt das ganze Leben, Haus gemietet und dort auch eine Seadoo Speedster eingelagert. Ist ein Baujahr 1995 mit 2 Rotax Motoren a 85 PS. Ein Spielzeug, was mit zwei Motoren auch bestimmt auf dem Rhein Spaß macht.

Da meine Geschwister an dem Teil kein Interesse hatten, habe ich mich auf den Weg gemacht und das Spielzeug nach Hause geholt. Das war im September letzten Jahres. Eine erste Bestandaufnahme hat ergeben, dass der Steuerbord Motor die Baunummer 657X hat und der Backbord Motor die Baunummer 717 hat.

Ich erinner mich ganz schwach, dass vor gut 20 Jahren mal die Rede von einem kaputten Motor war. Damals hatte ich aber ganz andere Dinge auf dem Schirm und mich nicht weiter drum gekümmert. Ich denke mal, der spanische Werkstattmensch hatte einfach einen vorhandenen, gebrauchten Motor eingebaut. Denn den defekten original Motor habe ich in einer der diversen Kisten im Haus später noch gefunden (Kolbenfresser Zylinder 1).

Heute weiß ich zumindestens, dass der 657X einen Hubraum von 650 cm³ und der 717 einen Hubraum von 718 cm³. Aber das hilft mir jetzt nicht gerade weiter.

Meine Erfahrungen und Kenntnisse bezgl. Tweitakter gehen zurück bis in die frühen 80er Jahre. Das waren die Mofa und Moped Zeiten. Aber wirklich dran gearbeitet habe ich nie. Das war mehr Rumfummeln als Schrauben. In meinem Beruf hatte ich auch nicht so ganz viel damit zu tun. Deshalb stehe ich jetzt ein wenig auf dem Schlauch.

Bevor ich irgendwas anders gemacht habe, habe ich die Kompression gemessen (alle 4 Zylinder um die 9.0), alle Filter getauscht die ich finden konnte und 4 neue Kerzen eingebaut. Der erste Startversuch war auch viel versprechend. Beide Maschinen sind nach kurzer Zeit widerspruchslos angelaufen. Nach einigen Minuten auch im Standgas ruhig vor sich hin geblubbert. Aber jetzt kommt der Knackpunkt.

Beide Maschinen wollen nicht hoch drehen. Ich bin nicht wild auf meine alten Tage noch zum Zweitaktschrauber zu mutieren. Andererseits interessiert es mich aber, wie sowas zu erklären ist. Klar, Ferndiagnose ist wie Kaffeesatzlesen, aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine Idee.

Gibt es in NRW (empfehlenswerte) Werkstätten, die sich des Problems annehmen können und würden. Oder ist eine ambitionierter Laie in der Nähe, der mir unter die Arme greift. Das ich für alle Kosten aufkomme und auch garnichts gegen ein großzügiges Taschengeld einzuwenden habe, versteht sich.

Danke im Voraus.

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von Anzeige » 25.05.2021, 08:04

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